Berufsunfähigkeitsversicherung Ärzte

Als Mediziner eine Berufsunfähigkeitsversicherung Ärzte abzuschließen, hängt in den meisten Fällen mit verschiedenen Hindernissen zusammen. Eine der größten Hürden ist häufig, den Versicherungsschutz auch für den Fall eines behördlichen Verbots durch Infektionsgefahr aufrecht zu erhalten. Einige Anbieter verwenden hierfür in ihren Verträgen der Berufsunfähigkeitsversicherung Ärzte eine „Infektionsklausel“. Diese kann folgendermaßen formuliert sein:

„Bei Human- und Zahnmedizinern liegt vollständige Berufsunfähigkeit auch dann vor, wenn eine Rechtsvorschrift oder eine behördliche Anordnung dem Versicherten verbietet, wegen einer Infektionsgefahr Patienten zu behandeln (vollständiges Tätigkeitsverbot), und sich dieses vollständige Tätigkeitsverbot auf einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten erstreckt. Zum Nachweis des Vorliegens eines vollständigen Tätigkeitsverbots ist uns die Verfügung im Original oder amtlich beglaubigt vorzulegen. Liegt ein solches Verbot nicht vor, wird die Ansteckungsgefahr nach objektiven Kriterien und dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft beurteilt. Im Zweifel würde dazu ein Gutachten eines renommierten Hygienikers eingeholt.“

Zudem stellt der bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung Ärzte oftmals relativ hohe Absicherungsbedarf, trotz Mitgliedschaft in einem Versorgungswerk, erhöhte Anforderungen an die Risikoprüfung des Versicherungsanbieters. Diese können zum einen sehr umfangreich ausfallen kann. Zum anderen sollten die Möglichkeiten der abstrakten Verweisung und konkreten Verweisung vom Versicherungsnehmer genau geklärt werden.