Berufsunfähigkeitsversicherung trotz scheinbar gefährlicher Hobbys abschließen – Radsport

Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann durch die Ausübung von vermeintlich gefährlichen und risikoreichen Sportarten oder Freizeitaktivitäten erschwert und sogar verhindert werden. Während Amateursportarten einfach zu versichern sind, sehen Versicherungen in der Ausübung gefährlicher Hobbys ein erhöhtes Risiko für eine Berufsunfähigkeit. Dadurch kann es zu Risikozuschlägen, Ausschlussklauseln und Antragsablehnungen kommen.

Radsport als Risikofaktor

Radsport ist ein Hobby, welches von den Versicherungen meist als ungefährlich eingestuft wird. Es gibt nur einige Ausnahmen, die zu Ausschlüssen und Ablehnungen führen können.

Fahrrad fahren

Das gängige Fahrrad fahren wird immer beliebter, viele Menschen überlegen zweimal, ob sie für eine kurze Strecke das Auto nehmen oder das Rad ausreicht. Keine Berufsunfähigkeitsversicherung wird für normales Fahrrad fahren einen Risikozuschlag erheben.

Rennrad

Rennrad fahren ist, ähnlich zum gängigen Fahrrad fahren, frei von Zuschlägen und Ausschlüssen. Das Risiko einer Berufsunfähigkeit in Folge eines Unfalls wird hier als sehr gering eingestuft.

Radball / Bahnsport / Kunstradfahren / Röhnradfahren

All diese Radsportarten werden von den allermeisten Versicherungen nicht als Risiko angesehen. Erfolgt die Teilnahme an Wettbewerben so können vereinzelte Versicherungen geringe Risikozuschläge erheben. Gängig ist allerdings eine problemlose Versicherung zur Normalannahme.

Mountain – Biking

Das Moutain – Biking wird oft ohne Zuschläge mitversichert. Einzelne Versicherungen können kleine Risikozuschläge erheben. Wenn an Wettbewerben teilgenommen wird, können Risikozuschläge bis 25% berechnet werden.

Downhill / Freeriding

Im Gegensatz zu den meisten Radsportarten wird das Downhill fahren oder auch Freeriding bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu Problemen führen. Hohe Risikozuschläge sind keine Seltenheit, auch eine Antragsablehnung kann erfolgen.

Risikovoranfrage bei der Berufsunfähigkeitsversicherung

Obwohl die meisten Radsportarten kein Hindernis für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung darstellen, sollten bei Ausübung einer Radsportart Risikovoranfragen an die Versicherer gestellt werden. So erfährt man, ob die individuelle Sportart wirklich problemlos mitversichert werden kann, oder ob man sich gegebenenfalls doch auf Risikozuschläge vorbereiten sollte.

Wir bieten Ihnen kostenlos an, anonymisierte Risikovoranfragen an die von Ihnen gewünschten Versicherungen zu schicken. So erhalten Sie einen Überblick über die möglichen Optionen und können gleichzeitig bei einer extremen Sportart nicht in die Sonderwagnisdatei aufgenommen werden.

Mögliche Sonderaktionen bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Versicherungen bieten oft Sonderaktionen an, bei denen die Frage nach scheinbar risikoreichen Freizeitaktivitäten entfällt. So müssen Sie Ihre Hobbys nicht angeben und keinen Risikozuschlag im Beitrag Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung befürchten. Solche Aktionen sind befristet und sollten im Einzelfall überprüft werden. Wenden Sie sich gerne an uns, wenn Sie Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung suchen.