Berufsunfähigkeitsversicherung Überschüsse

Überschüsse sind die eingesparten Kosten des Versicherers. Dieser rechnet in seiner Finanzplanung grundsätzlich mit mehr auszuzahlenden Leistungsfällen, als wirklich eintreten. An diesen im Jahresabschluss angesammelten Überschüssen werden die Versicherungsnehmer normalerweise beteiligt. Dabei richtet sich die Höhe der Beteiligung nach den tatsächlichen Überschüssen, die jeweils für ein Jahr vertraglich festgesetzt werden.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung Überschüsse können sich, je nach Art der Beteiligung, auf die garantierte Versicherungsprämie oder die vom Versicherer gezahlte Summe der Berufsunfähigkeitsrente auswirken:

  • Fondsammlung: Werden die Berufsunfähigkeitsversicherung Überschüsse zur Fondsammlung verwendet, investiert der Versicherer die überschüssigen Gelder in Investmentfonds. Auf die garantierte Versicherungsprämie oder die ausgezahlte Rente hat dies keinen Einfluss.
  • Beitragsverrechnung: Bei dieser Art der Beteiligung werden die Überschüsse direkt von der zu zahlenden garantierten Versicherungsprämie abgezogen. Das heißt, der Versicherte zahlt eine geringere Prämie als vereinbart.
  • Bonusrente: In diesem Fall werden die Gelder für die Zahlungen der abgesicherten Berufsunfähigkeitsrente verwendet. Von der gesamten Rentensumme ist nur ein Teil garantiert, der Rest stammt aus den Überschüssen. Beispielsweise haben Sie sich mit einer Berufsunfähigkeitsrente von 1.800,- € abgesichert. Davon sind aber nur 1.300,- € garantiert, der Rest wird von den nicht garantierten Überschüssen gehalten. Da der Versicherte aber nur den Satz für die garantierte Summe zahlt, können bei gleicher Versicherungsprämie mehr Rentenanteile möglich sein.


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